Mehr über Internationale Entwicklungsstudien

Wusstest du, dass einer von jeweils 150 Menschen auf der Welt Haus und Herd verlassen hat? Kriege, Katastrophen und Armut haben sie vertrieben. „Displaced people“ heißen diese Millionen von Flüchtlingen. Noch immer befinden sich unzählige Menschen auf der Flucht. Wie sieht ihre Zukunft aus? Wie kann man dieses weltweite Problem angehen? Oft hilft ein multidisziplinärer Ansatz am besten. Wenn du Internationale Entwicklungsstudien in Wageningen studierst, vertiefst du dich in aktuelle Entwicklungsfragen, beispielsweise in die Probleme von Menschen, die kein Zuhause haben.

Internationale Entwicklungsstudien ist ein breiter Studiengang. Du beschäftigst dich mit der Entwicklung von ländlichen Gebieten in der Dritten Welt, Europa und in den Niederlanden. Wichtige Themen wie Armut, Verbesserung der Lebensbedingungen und Erhaltung der Natur in Afrika oder die Entwicklung von ländlichen Gebieten in Osteuropa sind dein Fachgebiet. Diese Themen bearbeitest du aus unterschiedlichen Perspektiven, unter anderem der Soziologie, der Wirtschaft, der Kommunikationswissenschaften, der Rechtswissenschaft und der Verwaltung.

Das Besondere an diesem Studiengang ist, dass die verschiedenen Gesellschaftswissenschaften hier zusammenlaufen. Nach dem Studium ist man auf das Gebiet der internationalen Zusammenarbeit spezialisiert und kann mit multidisziplinären Teams zusammenarbeiten. Während des Studiums entwirrt man die Probleme, indem man die Hintergründe und die Folgen von Veränderungsprozessen untersucht. Man beschäftigt sich mit der Frage, wie diese Prozesse beeinflusst werden können, um Situationen zu verbessern und sucht nach Lösungen. Obwohl es sich immer um jeweils andere Probleme handelt, bleibt das Ziel, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Perspektive für Menschen und Gebiete zu leisten.

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