Wie eine niederländische Universität an der zweiten Grünen Revolution arbeitet

Wageningen ist ein unwahrscheinlicher Ort für eine Revolution. Die Kleinstadt liegt etwas abseits an einem Seitenarm des Rheins, etwa 50 Kilometer östlich von Utrecht. Es gibt eine kleine backsteinerne Kirche, ein paar Festungsruinen aus dem 16. Jahrhundert und 37 000 Einwohner. Nicht einmal einen eigenen Bahnhof hat die Stadt. Aber laut dem QS World University Ranking die beste Landwirtschaftsuniversität der Welt: die Wageningen University & Research. 11 000 Studierende und 5000 Angestellte arbeiten dort, um sicherzustellen, dass die Menschen auch künftig genug zu essen haben.

Ernst van den Ende ist der Leiter der Abteilung Pflanzenwissenschaften und empfängt in einem Büro, in dem ein Benjamini-Baum fast bis unter die Decke reicht. Als Erstes erklärt er dem Besucher, wie ernst die Lage ist. Er hat eine Powerpoint-Präsentation aufgerufen, die eine steil ansteigende Kurve zeigt: den Bedarf an Lebensmitteln bis ins Jahr 2050. „In 30 Jahren werden wir 10 Milliarden Menschen auf dem Planeten haben, 2,5 Milliarden mehr als jetzt. Parallel dazu schrumpft die Fläche, die wir für Landwirtschaft zur Verfügung haben. Durch den Klimawandel nehmen extreme Wetterbedingungen wie Überschwemmun- gen und Dürre zu.“

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