Studentenverhaal

Theresa Hoefs - Studieren in den Niederlanden

Dies ist ein Erfahrungsbericht von Theresa aus Lübeck, die seit September 2011 in Wageningen studiert. Sie berichtet von ihren Erfahrungen mit einem Studium in den Niederlanden.

Tipp: einen weiteren Bericht von Theresa findest du auf der Website ihres Studiengangs Ernährung und Gesundheit.

An die Sprache muss man sich natürlich gewöhnen.

Vorteile eines Studiums im Ausland

Ein großer Punkt für mich persönlich ist, dass ein Studium im Ausland mehr von einem als Person fordert, als ein Studium im eigenen Land. Man hat zunächst Sprachbarrieren, Dinge wie Bankkonto, Wohnung etc. müssen alleine geklärt werden, und Eltern können aufgrund der Sprache nicht einmal dabei helfen. Das hat mir viel gegeben, was meine Selbstständigkeit angeht. Die Niederlande im speziellen bieten ein gut strukturiertes und ausgebautes Studiensystem. Ich habe mehr das Gefühl, dass ich auch darauf vorbereitet werde, weiterhin einen internationalen Weg zu beschreiten. Englisch ist zum Beispiel Teil eines jeden Universitätsstudiums.

Warum die Niederlande?

Den Weg in die Niederlande generell habe ich gefunden, da ich mein Studium gerne im Ausland absolvieren wollte. Viele Länder haben jedoch sehr hohe Studiengebühren oder eine schwer zu erlernende Sprache.

Erste Eindrücke

Obwohl die Niederlande nicht sehr weit von Deutschland entfernt liegen, merkt man einen gewissen Unterschied in der Mentalität der Menschen. Ich würde es allerdings nicht als Schock beschreiben, da im Allgemeinen alle sehr freundlich sind. Außerdem findet man während des Sprachkurses schon Deutsche Freunde, sodass man nicht allein mit den ganzen neuen Erlebnissen ist. An die Sprache muss man sich natürlich auch eine Zeit lang gewöhnen. Sobald man jedoch versucht nicht mehr viel darüber nachzudenken, ob man jetzt gerade Deutsch oder Niederländisch spricht, kommt man gut mit der Umstellung klar.

Größte Unterschiede zum Studium in Deutschland

Der größte Unterschied ist sicherlich die Einteilung des Studienjahres. In Wageningen hat man zum Beispiel 6 mal im Jahr Prüfungen, statt 2 mal und dann auch nur zwischen 1 und 3 Prüfungen. Auch ist die Atmosphäre sehr viel persönlicher, da weniger Studenten auf einen Dozenten kommen. Außerdem ist der Unterricht noch schulischer als an deutschen Universitäten. Es wird mehr für einen geplant und man hat einen rigideren Studienplan.